Draußen
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Auf in die Natur …… ins Moor!

Moor in Bad Wurzach

Auszeiten im Alltag sind unsere Kraftquellen!

In meinem letzten Ausflugstipp habe ich euch Blaubeuren und den Blautopf vorgestellt. Heute möchte ich ein weiteres Highlight meiner Kraftorte vorstellen …… das Wurzacher Moor.

Erholung
Erholung

Meine Lieblingsorte besuche ich in jedem Jahr ein paar mal. Das Moor in Bad Wurzach gehört für mich auf jeden Fall dazu. Diese Landschaft ist etwas ganz besonderes. Man kann sie mit allen Sinnen erleben. Die Luft riecht nach der Feuchtigkeit und dem Torf, alles ist erfüllt von einem Surren, Zwitschern, Murmeln und Glucksen. Ab und zu hört man eine Ente, ein Blesshuhn, eine Bekassine oder eine andere der unzähligen Vogelarten. Man findet Wollgras, Sonnentau, Moosbeeren, Sumpfrosmarin, Orchideen und noch vieles mehr. Riechen, fühlen, hören, spüren, …….. ich liebe diese Vielfalt!

Ein ganz besonderer Tipp!

Das Städtchen Bad Wurzach liegt im Herzen von Oberschwaben, nicht weit von der Bodenseeregion und vom Allgäu entfernt. Die Landschaft ist hügelig, geprägt vom Obstanbau und den schönen Wäldern und Felder. Wenn man vom Norden aus in Richtung Bad Wurzach fährt, kommt man durch diese wunderschöne, liebliche Landschaft, die sich dann plötzlich öffnet und weit wird. Man erkennt die typischen Moorbirken und Rohrkolben. Das Moor mit seiner ganzen wilden Schönheit zeigt sich.

Moorlandschaft
Das Hochmoor

Wissenswertes zum Moor

Um tiefer in das Wissen rund um das Moor, das Ried und die Entstehung einzusteigen, empfiehlt sich ein Besuch im Museum „Moor aktiv“. In der Stadtmitte, direkt am Kurpark beginnt das Moor und dort findet man dieses einmalige Museum. Ein Besuch lohnt sich sehr. Man kann sich mit Kopfhörern durch das Museum arbeiten und sich die Entstehung erklären lassen. Das geht wissenschaftlich aufbereitet für Erwachsene, oder man wählt die Variante, bei der alles von einer kleinen Hexe erklärt wird. Man kann auch Fragen beantworten, auf einer Platte stehend erleben, wie die Erde sich bewegt, Tiere und Pflanzen kennenlernen und am Schluß im Shop eine Erinnerung mitnehmen.

Das Hochmoor selbst kann man auf verschiedenen Wegen „erwandern“. Von kleinen Spaziergängen bis zu langen Rundwanderungen ist alles möglich. Man läuft auf schmalen Wegen über Wurzeln oder auf Holzbohlen direkt über das Moor. Gemütlicher geht es mit einem Torfbähnle, das durch das Moor auf Schienen fährt.

Holzbohlenweg
Holzbohlenweg

Wenn man leise und ohne viel Lärm zu machen hier unterwegs ist, trifft man auf bunt schillernde Libellen, auf besondere Schmetterlinge und mit viel Glück kreuzt auch mal eine Schlange den Weg.

Torfabbau
Maschinen zum Torfabbau

Glück ist ……

Ihr könnt bestimmt aus meinen Beschreibungen herauslesen, daß ich diese Landschaft liebe. Ich schöpfe aus einer Wanderung durch diese einmalige Landschaft unglaublich viel Kraft. Ich werde ruhig, ich atme tiefer, der Alltag und seine Probleme treten in den Hintergrund. Und die Wege sind sehr gepflegt und alles ist liebevoll gestaltet, man kann es in jeder Jahreszeit besuchen und erleben. Gutes und stabiles Schuhwerk ist aber wichtig, denn die Wege sind manchmal von Wurzeln durchzogen und etwas „holperig“.

Und? Seid ihr neugierig geworden?

Oberschwaben hat so viel zu bieten! Kommt auf einen Besuch oder Urlaub in diese schöne Region. Bad Buchau mit dem Federsee und dem Wackelwald, Kürnach und Wolfegg mit den Freiluftmuseen, Ochsenhausen und das Kloster, Bad Waldsee und das Hymermuseum, …….. die Liste könnte ich noch viel länger machen.

Nun, was sagt ihr zu diesem Kraftort? Würdet ihr gerne mal vorbeischauen und das auch erleben wollen? Dann teilt es hier mit uns und schreibt mir einen Kommentar!

Vielen lieben Dank,

Akal Prem Kaur

Namaste!

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4 Kommentare

  1. Christiane Adam sagt

    Sehr schön! Dann lade ich dich ins Moormuseum ins Emsland ein, wenn du mal hier bist 🙂

  2. Dr. Rainer Hartwich sagt

    Ein sehr schöner Bericht, danke. Interessant ist auch das Schwarze Moor in der Rhön, nicht weit von Fladungen, dort lohnt es sich gleichzeitig das Freilandmuseum zu besuchen. Beste Grüße, R.

    • Oh, vielen Dank für das Lob und für den Tipp. Ich war schon in der Rhön, aber das schwarze Moor kenne ich noch gar nicht. Noch nicht!

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